Dies Land Sindh ist wie ein Garten, Weinberge schmcken die Hgel, der Weihrauch des arabischen Tropenklimas, die Blumenflur feuchtwarmer Tropengegend, der Mais der sumpfigen Ufergegenden gedeihen hier nebeneinander Städte und Flecken in zahlloser Menge schmcken das Land, auf dem Strom und dessen Kanälen ist steter Verkehr, und die Bevlkerung, sdländisch, dunkelfarbig, unter frstlichem Regiment, unterscheidet sich sehr von den Vlkern der oberen Indusländer hier hat die Kaste der Brahmanen hohen Rang und entscheidenden Einfluß auf das ffentliche Leben, und das Tun der Frsten wird ebensosehr durch religise Vorurteile wie von Argwohn und endlosen Rivalitäten bestimmt eine Charakteristik, die im Laufe der Jahrhunderte, bei allem Wechsel der Herrschaft, der Religion, ja der Natur selbst sich gleichgeblieben ist.Die Maller selbst, obschon noch weite Strecken ihres Gebietes von den Makedonen nicht berhrt waren, verzweifelten, längeren Widerstand zu leisten in einer demtigen Gesandtschaft ergaben sie hebephrene schizophrenie f20.1 sich und ihr Land dem Knige.Die unabhängige Stellung, welche Musikanos und die brigen Frsten des Landes behaupten zu wollen schienen, ntigte den Knig, noch einmal die Gewalt der Waffen zu versuchen.Zu gleicher Zeit sandte der Knig in die wsten, baumlosen Gegenden, die nicht weit ostwärts von der Stadt begannen, mehrere Truppenabteilungen hebephrene schizophrenie f20.1 mit dem Auftrage, Brunnen zu graben und das Land bewohnbar zu machen, damit auch von dieser Seite her die Verbindung mit Pattala erleichtert und den Karawanen aus den Ländern des Ganges und des Dekhan geffnet wäre.Wenn man von Indien aus durch die Pässe des großen Scheidegebirges gestiegen, so ffnet sich eine tiefe Landschaft, links das Meer, gen Westen und Norden Gebirge, in der Tiefe ein Fluß, der zum Ozean eilt, das letzte strmende Wasser auf diesem Wege Getreidefelder am Fuß der Berge, Drfer und Flecken in der Ebene zerstreut, die letzten auf einem Wege von Monaten.Diesen begegneten auf dem Wege einige von den ausgesandten Boten Alexanders aber sie erkannten weder den Nearchos noch den Archias, so sehr hatte sich ihr Äußeres verwandelt ihr Haupt und Barthaar war lang, ihr Gesicht bleich, ihre Gestalt abgezehrt, ihre Kleidung zerlumpt und voll hebephrene schizophrenie f20.1 Schiffsteer und als diese sie fragten, in welcher Richtung wohl Alexanders Lager stände, zeigten sie ihnen Bescheid und zogen vorber.Die Straßen und Häuser waren leer, alles bewegliche Gut geflchtet, die große Stadt wie ausgestorben.Hierzu kommt ein zweites, nicht minder merkwrdiges Verhältnis während sich ostwärts ein einfrmiges, unabsehbares Flachland ausdehnt, sieht man, sowie man weiter sdwärts kommt, ber der Ebene im hebephrene schizophrenie f20.1 Westen einen mächtigen Gebirgswall emporsteigen, der die Landschaft schließend bis zum Kap Monz hinabzieht der heutige Lauf des Indus geht in weitem Bogen bis an den Fuß dieser Gebirge und wendet sich dann wieder ostwärts nach Haidarabad, wo die Deltabildung beginnt im Altertum strmte der Indus auf der Sehne dieses Bogens von Bhukor nach Haidarabad sdwärts, bei Bhukor eine niedrige Kalksteinkette besplend, die er jetzt nach Westen hin durchbrochen hat sie trägt noch jetzt die Trmmer von Alor, der alten Kapitale des Landes Sindh.Dort war der Bau der Burg vollendet und der des Hafens begonnen, dort auch Peithon mit seinem Heere angekommen, der seine Aufträge vollkommen erfllt, das flache Land beruhigt, die neuen Städte bevlkert hatte.Tiefer landein, so hieß es, finde man einzelne Dorfschaften dorthin mußte hebephrene schizophrenie f20.1 das Heer, da der Mangel an Lebensmitteln schon empfindlich zu werden begann.Schon am dritten Tage der Fahrt erhielt Alexander die Nachricht, daß der Frst von Pattala, statt alles zum Empfange des Heeres zu bereiten, mit dem grßten Teil der Einwohner in die Wste geflohen sei vielleicht aus Furcht vor dem mächtigen Knige, wahrscheinlicher von den Brahmanen aufgeregt.