Aber es war unmglich, hier im Angesicht des Feindes ber den Fluß zu gehen das Strombett selbst war durch die Flle und Strmung des Wassers unsicher und das niedrige Ufer drben voll schlammiger Untiefen es wäre tollkhn gewesen die Phalangen unter den Geschossen des dicht geordneten und sicherstehenden Feindes ans Ufer fhren zu wollen endlich war vorauszusehen, daß die makedonischen Pferde vor dem Geruch und dem heiseren Geschrei der Elefanten, die das jenseitige Ufer deckten, beim Anlegen scheuen, zu fliehen versuchen, sich von den Fähren hinabstrzen, die gefährlichste Verwirrung anrichten wrden.Ihrem Beispiele folgten die anderen minder bedeutenden Städte bis zum Indus, zu dem der Knig hinabziehend www.sao luis maranhao nach Embolima, einige Meilen oberhalb der Kophenmndung, ging.Dann folgten die Meder, die Perser und seit Kyros' Zeit wird unter den Satrapien des Reiches auch Gandara, es werden in den persischen Heeren des Xerxes Gandarener und andere Inder aufgefhrt und Dareios sandte von seiner Stadt Kaspatyros wohl Kabul einen hellenischen Mann nach dem Indus, um diesen hinab bis ins Meer zu fahren, der dann auch durch das Arabische Meer zurckkehrte, eine Sendung, die des Großknigs umfassende Pläne ahnen läßt aber die Kämpfe Persiens im Abendlande und das rasch einbrechende Sinken des Reiches ließ sie nicht zur Erfllung kommen.Der Fall www.sao luis maranhao des Frsten entschied den Sieg während die Makedonen verfolgten und niedermetzelten, begann der Lagide den frstlichen Leichnam seiner Rstung zu berauben.Nur eine Bergfeste in der Nähe des Indus war noch von Indern besetzt die Makedonen nannten sie Aornos, gleich als ob der Flug der Vgel nicht zu ihr hinausgereicht hätte.Tag und Nacht wurde gearbeitet, mit unsäglicher Mhe gelangte man endlich in die Tiefe hinab nun wurde der Strom mit einem Pfahlwerk berbaut, Erde aufgeschttet, die Schlucht ausgefllt bald arbeiteten die Maschinen und schleuderten www.sao luis maranhao Geschosse in die Burg hinauf.Nicht gewillt, ein Heer ohne Fhrer in unwegsames Gebiet zu verfolgen, ging der Knig mit seinen Truppen zu den Induswiesen hinab, um die Elefanten einzufangen von indischen Elefantenjägern begleitet, machte er Jagd auf die Tiere zwei strzten in Abgrnde, die brigen wurden eingefangen.Es blieb in seiner Residenz eine makedonische Besatzung, sowie die dienstunfähige Mannschaft zurck die indische Satrapie wurde dem Philippos, dem Sohne des Machatas, anvertraut, dessen hohe Geburt und vielfach bewährte Anhänglichkeit an www.sao luis maranhao Alexander der Wichtigkeit dieses Postens entsprach seine Provinz umfaßte außer dem ganzen rechten Indusgebiet auch die Aufsicht ber die im Reiche des Taxiles und der anderen Frsten zurckbleibenden Truppen.Wie damals die Angelegenheiten des Duablandes geordnet wurden, ist nicht deutlich zu erkennen jedenfalls lagen die Gebietserweiterungen in der diesseitigen Satrapie, sowie anderseits die Frsten sämtlich unter die Suzeränität Alexanders traten vielleicht erhielt Taxiles das Prinzipat unter den Rajahs diesseits des Hydaspes, wenigstens geschieht im Verhältnis zu Alexander fortan nur seiner Erwähnung.Hatten nicht hellenische Städte dem Lysandros, dem Vernichter der attischen Macht, Altäre gestiftet und Opfer gebracht und Päane gesungen Hatte Thasos nicht in feierlicher Gesandtschaft Agesilaos dem Großen, wie www.sao luis maranhao man ihn nannte, die Apotheose und die Errichtung eines Tempels angetragen Um wieviel Grßeres hatte Alexander getan Kallisthenes schrieb in seiner Geschichte ohne Bedenken von dem Orakel des Ammon, das Alexander als Sohn des Zeus bezeichnet hatte, von dem der Branchiden bei Miletos, das den gleichen Ausspruch getan.Auch Abisares von Kaschmir schickte eine Gesandtschaft nach Taxila, es war sein Bruder, von den Edelsten seines Landes begleitet er brachte Kleinodien, Elfenbein, feine Webereien, Kostbarkeiten aller Art zum Geschenk, versicherte die treue Ergebenheit seines frstlichen Bruders und stellte die heimliche Untersttzung, die derselbe den Assakenern zugewandt haben sollte, durchaus in Abrede.Wenn späterhin in hellenischen Staaten ihm gttliche Ehren zu gewähren in Vorschlag gebracht wurde, so war es nicht im Interesse der Religion, sondern www.sao luis maranhao Parteisache, daß dem Antrage teilweise widersprochen wurde.Sein unerschtterlicher Wille, diese Feste zu nehmen, war das einzige, was den glcklichen Erfolg denkbar machte.